Sommerreifen – Sichere Fahrt bei wämeren Temperaturen
Sommerreifen vereinen Sicherheit und Präzision bei Trockenheit und Nässe mit geringem Verschleiß, Kraftstoffverbrauch und hohem Komfort. Nutzen Sie von April bis November den Experten für milde Temperaturen.
Anforderungen an Sommerreifen
Sommerreifen performen bei gemäßigten Witterungsbedingungen und Temperaturen am besten. Folgende Kriterien müssen die Reifen für den Sommer erfüllen:
- optimales Handling bei gemäßigten Wetterbedingungen auf nasser und trockener Fahrbahn
- gutes Gripniveau und hohe Fahrstabilität in Kurven
- kurze Bremswege auf trockener und nasser Fahrbahn
- Sicherheitsreserven bei Starkregen und Aquaplaning
- geringer Rollwiderstand und Verschleiß und damit hohe Kilometerlaufleistung
- hohe Kraftstoffeffizienz
- geringe Geräuschentwicklung
Bei der Auswahl helfen Ihnen die Experten von PROFI gern. Zudem können Sie sich in den einschlägigen Tests des ÖAMTC oder der GTÜ informieren. Das EU-Reifenlabel gibt ebenfalls wichtige Auskunft über Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externes Rollgeräusch. Achten Sie aber darauf, dass sich die Werte und Testergebnisse je nach Dimension unterscheiden können.
Bauweise von Sommerreifen
Zwei Faktoren entscheiden über die Performance im Sommer und machen den Unterschied zu Winterreifen aus:
- die Gummimischung
- das Reifenprofil
Die Gummimischung von Sommerreifen ist mit einem geringeren Kautschuk-Anteil deutlich härter. So bleibt sie bei wärmeren Temperaturen flexibel, ohne weich zu werden, und passt sich optimal nassen und trockenen Straßen an. Selbst bei sehr hohen Temperaturen verzahnt sich der Reifen souverän mit der Fahrbahn, bietet ein hohes Gripniveau, mehr Kontrolle und kurze Bremswege. Gleichzeitig verringert die harte Mischung den Rollwiderstand. Das senkt den Abrieb und erhöht damit die Kilometerlaufleistung. Daneben verringert es den Kraftstoffverbrauch.
Das Profil der Lauffläche hat speziell entwickelte Profilblöcke, die bei höheren Temperaturen den Grip in Längs- und in Querrichtung verbessern. So steuern Sie Ihren Pkw auch bei warmen Temperaturen präzise um die Kurve. Die massiven Gummiblöcke vergrößern die Kontaktfläche zur Fahrbahn und sorgen damit für hervorragendes Handling und verkürzte Bremswege. Besondere Profilrillen verdrängen Wasser zwischen Reifen und Untergrund und reduzieren bei großen Wassermengen die Aquaplaning-Gefahr.
Winterreifenpflicht – 1. November bis 15. April
Sommerreifen sind auf Sommerbedingungen optimiert und geben folglich bei niedrigen Temperaturen, Eis und Schnee kaum Sicherheit. Bei Kälte verhärtet das Gummi und wird spröde. Zudem fehlen die zahlreichen Lamellen, welche Winter- und Ganzjahresreifen mit Schneeflockensymbol ausmachen. Das verlängert die Bremswege auf winterlich glatten Straßen und erhöht den Verschleiß.
Für den Wechsel von Winter- zu Sommerreifen orientieren sich viele Autofahrer am Zeitraum Oktober bis Ostern. Mit der neuen gesetzlichen Regelung gilt die sogenannte Winterausrüstungspflicht vom 1. November eines Kalenderjahres bis zum 15. April des nächsten Jahres. In den restlichen Monaten können Sie auf Sommerreifen umrüsten.
Grundsätzlich ist der Wechsel von Winter- zu Sommerreifen aber auch temperatur- und wetterabhängig. Ab frühlingshafteren Temperaturen von 7°C bis 10°C gelten Sommerreifen als eine sichere Lösung, sofern kein Schnee, Eis oder Matsch auf der Fahrbahn liegt. Bleiben Sie also bei Winterreifen auch nach dem 15. April, wenn weiterhin Winterwetter vorherrscht. Erfolgt der Reifenwechsel zu früh, droht ein Bußgeld.
Mindestprofiltiefe und Höchstalter von Sommerreifen
Laut gesetzlicher Regelung müssen Sommerreifen in Österreich eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern aufweisen. Wird dieser Wert unterschritten, droht ein Bußgeld. Außerdem verlieren Sie bei einem Unfall möglicherweise den vollwertigen Versicherungsschutz. Experten des ÖAMTC raten sogar zu einer Mindestprofiltiefe von 3 Millimetern. Mit abnehmendem Profil verlängern sich die Bremswege und erhöht sich die Aquaplaning-Gefahr.
Faktoren wie Fahrweise, beladenes Gewicht und Luftdruck wirken sich auf die Abnutzung des Reifens aus. Überprüfen Sie wenigstens zu Beginn und zum Ende der Sommerreifenzeit die Profiltiefe. Um das Profil zu messen, gibt es mittlerweile gesonderte Geräte im Fachhandel. Vermessen Sie das Profil an der Stelle mit der geringsten Tiefe. Abhängig von den Ergebnissen sollten Sie den Neukauf der nächsten Reifen früher oder später einplanen.
Achten Sie dabei immer auch auf das Reifenalter, welches Ihnen die sogenannte DOT-Nummer an der Reifenflanke sagt. Die beiden ersten Ziffern stehen für die Produktionswoche, die beiden letzten für das Jahr: „2318“ ist damit die 23. Woche des Jahres 2018. Experten empfehlen, einen Pkw-Reifen nicht länger als fünf bis acht Jahre zu fahren, unabhängig von der Profiltiefe.
Wie werden Sommerreifen gelagert?
Wie auch Winterreifen und Ganzjahresreifen sollten Sommerreifen ohne Felgen stehend gelagert werden. Alle paar Monate drehen Sie diese um ein kleines Stück. Kompletträder hingegen stapeln Sie am besten mit erhöhtem Luftdruck liegend übereinander, auf dem Boden, auf einem Felgenbaum oder an einer Wandhalterung. Kennzeichnen Sie die Räder, um in der nächsten Saison jedes Rad an seiner angestammten Stelle zu montieren.
Sommerreifen – unterschiedliche Marken
Bei PROFI erhalten Sie eine große Auswahl an Premium- sowie günstigen Sommerreifen von diversen Herstellern in unterschiedlichen Dimensionen. So finden Sie den passenden Reifen für Ihren Kleinwagen, Ihren Pkw der Oberklasse, Ihren SUV oder Vans zum fairen Preis. Wählen Sie zwischen Herstellern wie Continental und dem italienischen Hersteller Pirelli, Goodyear und Dunlop, Uniroyal, Semperit, Barum und Sportiva.
Finden Sie im Online-Shop oder der PROFI-Filale den richtigen Reifen für Ihr Fahrzeug und Ihre Fahrweise. Neben neuen Reifen finden Sie auch Felgen, darunter Alu- sowie Stahlfelgen, für die neue Saison. Vereinbaren Sie bequem online einen Termin und lassen Sie Ihre Winter- oder Ganzjahresreifen professionell vor Ort wechseln.